DAS RESTAURANT
Die Küche verarbeitet ausschließlich Produkte des eigenen Bio-Gartens. Die Villa
ist umgeben von großartigen und terrassenförmig angelegten Gärten, in denen die
örtlichen Bauern allmorgendlich die streng nach ökologischen Grundsätzen erzeugten
Produkte ernten. So stammt beispielsweise der Humus von Ziegen und Schafen, die
in den nahen Bergen weiden. Alle Gäste sind eingeladen, in den Gärten zu spazieren
und dabei vielleicht auch die Reste einer kleinen Grottenkapelle zu besichtigen,
wo sich einst die Bauern in ihren Pausen zum kurzen Gebet versammelten.
Wie die
Villa Maria als Hotel, so
entstand auch das Restaurant im Jahre 1934 – mit Großmutter Orsola an den Öfen.
Heute stehen dort namhafte Küchenchefs der Costiera, die die Rezepte der regionalen
und lokalen Küche dezent und mit viel Expertise um moderne kulinarische Trends variieren.
Das Restaurant ist seit Jahren in den namhaften Hotel- und Gastroführern gelistet.
Ausgezeichnet wurde es unter anderem vom "Gambero Rosso" und der "Accademia
della Cucina". Die britische BBC begleitete die Küchenchefs der
Villa Maria bei ihrer Arbeit
und dokumentierte dies in der Sendung "This Morning", die von
Lloyd Grossman und später von dem Gastronom Antonio Carluccio geleitet worden ist.
Großer Beliebtheit erfreuen sich inzwischen die Kochkurse, die von einem erfahrenen
Küchenmeister und Gastro-Historiker geleitet werden. Die Kurse begleiten anschaulich
den Weg der Zutaten von der Ernte im Bio-Garten bis zur Zubereitung und Verkostung
durch die Teilnehmer selbst. Im Restaurant hängen Fotografien und Erinnerungen an
berühmte Gäste, die alle einen Besuch in Ravello mit einem Festmahl in der
Villa Maria abgerundet haben:
der US-Schriftsteller Gore Vidal, der Soziologe Domenico De Masi, der große Chirurg
Antonio Guarnieri sowie die US-Schauspieler Susan Sarandon, Matt Dillon, Hugh Grant.
Weitere Gäste waren Giulio Andreotti, Maria Gabriella von Savoyen, die Autoren Gianni
Brera, Luciano De Crescenzo und Vittorio Sgarbi sowie die Schauspielerin Irene Papas
("Alexis Sorbas", "Corellis Mandoline") und die Regisseurin
Lina Wertmüller.